Wernigerode Podcast #55 - Oberbürgermeister Tobias Kascha im Gespräch mit Luis Noschang

Shownotes

Die neue Podcast-Folge mit dem Dozenten für Marketing an der Hochschule Harz – Luis Noschang.

Drei Themen werden angegangen, die unsere Gesellschaft und den Alltag vieler

Menschen prägen:

Migration in Deutschland und im Harz, die Veränderungen unserer Mediennutzung zwischen Streaming, Dauer-Content und Multitasking sowie die Frage, wie Studierende heute – besonders im Zeitalter von KI – lernen, arbeiten und ihre Zukunft gestalten.

Freut euch auf spannende Einblicke, klare Analysen und einen Blick darauf, wie sich unsere Welt gerade verändert.

Transkript anzeigen

00:00:01: Der Wernigerode Podcast, Oberbürgermeister Tobias Kascher

00:00:06: im Gespräch.

00:00:10: Sehr geehrte Zuhörer begrüße Sie recht herzlich zum Werningerode-Podcast aus unserem kleinen Studio im Rathaus.

00:00:18: Ich hoffe es geht Ihnen gut!

00:00:20: Sie sind schon langsam auch in Sommerstimmung und das Wetter wird ja so langsam besser... und immer noch im Frühling, aber ab und an gibt es ja schon warme Tage.

00:00:29: Und dann kommt man vielleicht auch schon ein bisschen in die sommerliche Stimmung.

00:00:33: Das wünsche ich Ihnen natürlich auch.

00:00:34: eine schöne Frühsommerzeit wenn man so will!

00:00:38: Ich habe heute einen Gesprächspartner ein wie ich finde thematisch sehr interessanten Gesprächspartner aus der Hochschule Harz bei mir zu Gast im Studio Dr.

00:00:48: Louis Noschank.

00:00:49: und ich frage ihn gleich mal als erstes er hat es mir ja vorher schon ein Stück weit verraten Podcasts gehört sozusagen zu seinem täglichen Geschäft anders als bei anderen Gesprächspartnern, wo das oftmals das erste Mal ist.

00:01:01: Dass sie dabei sind?

00:01:02: Ist es für ihn gang und gäbe?

00:01:04: Herr Noschank, schön dass Sie da sind, dass Sie mitmachen!

00:01:07: Und meine Frage warum sind Podcasts für Sie Tagesgeschäft?

00:01:12: Ja also unter anderem Sachen an der Hochschule.

00:01:15: ich unterrichte auch Content Creation was man sagt eine so Inhalte zu produzieren und Podcast ist jetzt ein sehr wichtiger Format Informationen zu verbreiten in außer so Fernseher oder Radioformate.

00:01:29: Man kann auch mit Podcasts, mit so viele Plattformen oder eigene Websites.

00:01:34: man kann relativ ohne große Kontrolle, was auch durch Information verbreiten.

00:01:41: Und dann finde ich es sehr interessant und zeigen wir immer die Studierenden in der Hochschule wie man das alles lernen also wie man dass alles macht professionell weil sie können entweder selber dann später machen oder zusammen mit professionelle Leute dann das auch machen.

00:01:58: Sind Sie selber auch Konsument von Podcasts?

00:02:01: Hören sie selbst privat auch Podcast?

00:02:03: und wenn ja, würden Sie verraten.

00:02:05: Haben Sie einen Tipp?

00:02:05: oder was hören Sie gerne?

00:02:06: Ja ich höre aber... Ich muss dann sagen fast aussichtig Sachen aus Brasilien weil ich komme aus Brasilie und ich höhe dann sehr gerne mit meiner Frau brasilianische Podcast.

00:02:20: Also deutsche Podcast Kaum würde ich sagen, ein oder andere von Nachrichten dann gerichtet.

00:02:27: Oder Politik gerichtet auch ab und zu aber so meistens... Brasilien, weil dann oder auch hier diese Podcast und weniger Horde das hören wir ab und zu doch.

00:02:37: Ah ja schön aber damit die Zuhörerinnen das richtig sozusagen zuordnen können warum sie aus Brasilien kommen und warum Sie mit Podcasts zu tun haben?

00:02:44: Sie haben es ja schon angedeutet würde ich Sie ein wenig vorstellen und Sie gretchen mir immer rein wenn ich da etwas Falsches sage.

00:02:50: Sie sind in Porto Alegre in Brasilien.

00:02:53: Sie haben's schon erwähnt und haben dann einen Studium der Kommunikationswissenschaft in Brasilie mit Schwerpunkt Fotografie gemacht und sind dann in den Jahren umgezogen.

00:03:05: Sie leben jetzt schon einige Jahre in Deutschland, haben einen Bachelor in Media Production und Master in Media Direction an der Hochschule Darmstadt absolviert und waren tatsächlich auch in Medienproduktion tätig – unter anderem im Bereich Konzert-, Opern-, Ballett- und Dokumentarfilmproduktionen für Sender wie ARTE, ZDF, RBB und MDR.

00:03:28: Können Sie ein Beispiel nennen, was Sie da zum Beispiel so gemacht haben?

00:03:31: Das ist ja unglaublich umfangreich klingt das.

00:03:33: Ja, spannend!

00:03:35: Also z.B.

00:03:36: bei Berliner Philharmonika im Wahlbühne in Berlin oder in der Philharmenie habe ich auch mehrmals gemacht Gewandhaus Leipzig mit Anne-Sophie Mutter, Kurt Masur, Mendelssohn und wir Linkkonzerte.

00:03:49: Die habe ich gemacht.

00:03:53: Auch sogar war ich leider nicht dabei, aber ich hab dann eine Planung mitgemacht bei der New York Philharmonik in Nordkorea in Pyongyang.

00:04:03: Das haben mir die New York Philharmoniker nach noch Korea gebracht und einen Konzert dort aufgezeichnet.

00:04:10: Und sie waren auch mit vor Ort?

00:04:11: Nee,

00:04:12: weil das ist ja nicht so einfach ...

00:04:14: Ja genau, damals hatte ich meine deutschen Staatsbürgerschaften noch nicht und es war nur dann für alle, die eine deutsche Staatsbürgerschaft hatten.

00:04:23: Das würde freigegeben aber ich war noch nur Brasilianer damals.

00:04:29: Sie sind dann eingestiegen in die Lehre als Dozent für Medien- und Eventmanagement an der Hochschule Darmstadt.

00:04:34: Und auch an der hochschule Harz, und haben dann anschließend Tätigkeiten in Postproduktionen und Distribution von Film TV uns Dreaming Produktion in Halle Saale durchgeführt.

00:04:46: Was kann ich mir davor stellen?

00:04:47: Was haben sie da gemacht?

00:04:48: Oh, Hall ist möglich!

00:04:49: Also zum Beispiel Geoline von CDF bis zu Hateful Aid von Tarantino haben wir auch Distributions, also Finalisierungsdistributions gemacht für Deutschland und Europa oder Hunger Games.

00:05:03: Oder auch für Netflix.

00:05:04: Produktionen wie Orange The New Black oder Hannibal haben wir ja auch gemacht und ich war der Projektleiter für solche Produktion dann.

00:05:12: Spannend.

00:05:13: Und dann sind sie seit Jahrzehnten wieder Dozent für Marketing an der Hochschule Harz, das ist ja sozusagen ihre aktuelle Funktion auch und haben promoviert im Kommunikationswissenschaften an der Universität Hohenheim zum Thema Produktplatzierung in Serien und Filmen.

00:05:28: Ist das so zu sagen?

00:05:29: das was ich mir dann vorstellen muss wenn die Omega-Uhr von James Bond eingeblendet wird?

00:05:35: oder mit einem iPhone telefoniert wird.

00:05:37: Das ist dann das, wo Sie sich mit auskennen, wenn ich das so richtig verstehe?

00:05:40: Ganz genau ja!

00:05:41: Nicht nur da sondern auch eine Kohlerdose was für eine Kohle ist, Coca-Cola oder Pepsi oder Marken generell und es ist deutlich mehr als man denkt.

00:05:51: also sehr viele Marken in Filmen ... TV-Produktion.

00:05:57: Manches wird wahrscheinlich erst so unterschwellig wahrgenommen, manches weiß man sehr genau bei den James Bond-Uren alles klar aber vieles andere ist glaube ich auch noch auf einer zweiten oder dritten Ebene irgendwie mit eingewoben?

00:06:07: Genau zum Beispiel für Komödien also diesen sitcoms.

00:06:11: da sind für eine zwanzig Minuten Folge durchnietlich vierzig Marken.

00:06:15: Vierzig sind in diesen zwanzIG Minuten Folgen und die Tendenz ist dass es noch mehr weil es gibt neue Technologie.

00:06:22: das erlaubt sogar dass man irgendwelche Produkte sieht und kann direkt per Handy oder per Fernbedienung kaufen.

00:06:30: Das macht das ganze Geschäft noch Interessante?

00:06:32: Wir sind ja schon im typischen Thema drin, hochinteressant.

00:06:36: will die Vorstellung zu Ende führen.

00:06:38: Sie haben ihre Forschungsfelder sind Werbung, Multitasking, Multiscreening, Sponsoring-Events und künstliche Intelligenz.

00:06:45: Privat sind sie seit Jahrzehnte mit einer Brasilianerin verheiratet.

00:06:48: Und sie haben auch im Rathaus in Wernigerode geheiratete, wenn ich das richtig weiß Gefeiert, wohnen aber

00:06:58: in Ilsenburg.

00:06:59: Wie passt

00:06:59: das zusammen?

00:07:01: Damals, als wir hier gereitet haben, wohnten wir sogar im Frankfurter Main.

00:07:05: Das war noch weiter weg.

00:07:07: Aber es gab schon diese Verbindung mit Werniger Rode und ich arbeite da in Wernigarode.

00:07:12: Dann ... Schloßwerniger-Rode ist wunderschön.

00:07:15: Natürlich!

00:07:17: Wir reirneten dann im Schloißwernigen Rode.

00:07:21: Achtzig plus Gäste, sechzig aus Brasilien extra hergekommen.

00:07:25: Das stelle

00:07:25: ich mir toll vor, ja?

00:07:26: Das war wunderbar!

00:07:28: Es war wunderschön.

00:07:30: Also sie wurden in Isenburg und sind auch im Marketing-Club Hearts Mitglied sozusagen.

00:07:35: Habe ich etwas Wichtiges an ihrer Biografie vergessen?

00:07:38: Nicht glaube das...das wars.

00:07:41: Vielleicht doch die Frage was haben Sie denn für klassische Hobbys?

00:07:45: Ja, also Musik.

00:07:47: Musik spielen ist meine Nummer eins?

00:07:49: Ja genau, also Gitarre ein bisschen Klavier.

00:07:52: ich singe auch sehr gerne Gesang aber alle Instrumente ich sehe ich versuche ein bisschen zu lernen.

00:08:00: am Ende komme ich wieder zurück zur Gitarren.

00:08:02: Ich liebe ... Also Musik ist mein Nummer eins.

00:08:05: Fotografie auch habe ich auch studiert heute mehr als Hobby Aber Foto und Musik sind meiner zwei Größten Hobbys, würde ich sagen.

00:08:16: Was mögen Sie an Musik?

00:08:18: Breitgefächer?

00:08:18: Fast alles möglich!

00:08:19: Also vom Rock zu Klarschmusik auch Pop.

00:08:23: also die siebziger... Jetzt sagt man, die ist bei Neunziger sogar.

00:08:28: Da

00:08:29: müsste ich den ganzen Tag Oli's hören!

00:08:30: Ich bin ja aus dem Siebziger.

00:08:32: Aber ich höre was Neues auch von Billy Eilish zum Beispiel und es gibt immer neue Künstleren, die meinen Interessen andere Musik-Junker sogar weckt.

00:08:41: also ich versuche das alles mindestens zu schauen was es gibt.

00:08:45: Es ist heutzutage fast unmöglich, weil es sehr viel.

00:08:50: Aber ab und zu finde ich doch was, die mir total begeistert... ...und dann höch weiter!

00:08:55: Ja ja.

00:08:56: Ich bin jetzt in ein paar Tagen bei Eric Clapton auf dem Konzert.

00:09:00: Da freu' ich mich drauf.

00:09:01: Oh ja, da fahre ich.

00:09:02: Ich war in einem Eric Clapten-Konzert in ... ...九undneinzig in meiner Heimatstadt an den Portoilhege Brasilien.

00:09:09: Interessant.

00:09:10: In Brasilien?

00:09:13: Ich glaube, wir können uns noch viel länger über andere Themen

00:09:15: austauschen.

00:09:16: Aber ich komme zu den Einstiegsfragen, die ich sozusagen jedem meinem Gesprächspartner stelle, gerne auch Ihnen ... Welches Buch lesen Sie gerade?

00:09:25: Schwierig!

00:09:26: Gerade habe ich nicht so viel Zeit Bücher zu lesen.

00:09:29: Ich lese sehr viel aber ich habe sehr viele Bachelor-Masterarbeit zu lesend weil ich betreue ganz viele Bachelor Masterarbeit oder Studienarbeiten der Hochschule und auch dazu.

00:09:41: Artikel oder Fachbücher muss ich immer aktualisieren, dann am Ende ist fast meine Leserzeit komplett.

00:09:50: Ich habe in meinem Buch liegen momentan, also der lässt sich gelesen haben bei einer Biografie für die Queen of Rock in Brasilien, sie ist vor zwei Jahren verstorben, Retali und ich hab die Biographie gelesen.

00:10:04: das war total faszinierend.

00:10:06: Und jetzt lese ich, was so eine Geschichte für meine Bundesländer in Brasilien ist.

00:10:11: Ich habe ein Buch gekauft, das quasi die ganze Geschichte zusammenfassen.

00:10:18: Aber es ist gerade schwierig, weil ich nicht so viel Zeit zu lesen.

00:10:22: Also außerhalb Bachelor-, Massarbeiten-Artikel-, Fachartikel...

00:10:26: Sind Sie noch regelmäßig in Brasilie?

00:10:29: Nein!

00:10:30: Nicht so oft.

00:10:30: Ich war mit meiner Frau letztes Jahr da wahrscheinlich ... gehen wir auch dieses Jahr wieder, aber manchmal so fünf oder sechs Jahre, die ich nicht gehe.

00:10:40: Weil meine Familie kommt ab und zu, so meine Eltern, Bruder, Schwester ... Ich würde sehr gerne öfter, aber manchmal ist es kompliziert.

00:10:49: Ja,

00:10:50: verstehe ich.

00:10:51: Haben Sie ein Lieblingsreiseziel?

00:10:54: Der nächste.

00:10:55: Also immer das Nächste, ich liebe auch zu reisen sehr gerne zur Strand.

00:11:03: Wir wohnen hier schon in Bergen sehen wir schon also dann sehr sehr gerne zu Strände weltweit andere Kulturen was anders zu essen zu probieren das mag ich sehr gerne so.

00:11:14: andere kulturen.

00:11:15: Ich war jetzt im jahren mal hongkong und china so Ja.

00:11:21: Und fand ich faszinierend, also ganz andere Kulturen auch.

00:11:24: Offen muss ich aber gerne nach Brasilien, ja?

00:11:28: Aber da entdecken wir immer auch was Neues.

00:11:31: Weil Brasilien ist Risik und es gibt immer etwas zu entdeckten und wir haben wunderschöne Strände dort.

00:11:36: Das glaube ich.

00:11:37: Für mich ist immer so Strand sehr, sehr gerne.

00:11:40: Ja, das geht mir auch so.

00:11:42: Welche Personen würden Sie gerne einmal begegnen wenn sie könnten?

00:11:44: Sie kann noch leben, kann aber auch schon verstorben sein.

00:11:47: Kann

00:11:47: auch schon verstorben.

00:11:49: Also, bei Leben würde ich gerne momentan mit ein oder anderer Politiker sprechen und wahrscheinlich was zu klären.

00:11:58: Oder zu fragen, warum ... Wem zum Beispiel?

00:12:01: Gerade Herr Merz zum Beispiel könnte gut sein.

00:12:03: Ja ja, das verstehe ich.

00:12:05: Verstorben also John Lennon.

00:12:08: Ja!

00:12:09: Oder Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn... Ja!

00:12:15: Also einige, die ich sehr gerne dann über Musik ... also Bach.

00:12:20: Ohne Bach hätten wir was wir heute für Musik haben nicht.

00:12:24: Ja, das stimmt.

00:12:25: Ich würde

00:12:25: dich gerne verstehen wie der Tick funktioniert in dem Kopf von Johann Sebastian Bach.

00:12:30: Ach

00:12:31: ja, das verstehe ich.

00:12:33: Welchen Beruf würden Sie erlernen wollen wenn sie noch einmal in das Berufsleben starten könnten?

00:12:38: Was wäre eine Alternative möglicherweise gewesen?

00:12:40: Ja!

00:12:40: Also ich komme von einer Familie Mit viele Piloten, mein Vater ist Pilot.

00:12:45: Zwei Bruder sind Piloten.

00:12:47: Onkel, Kusine sind ganz viele Pilote und ich hab überlegt sogar so wahrscheinlich Piloten?

00:12:54: Wahrscheinlich wenn ich noch mal starten würde vielleicht oder Medizin also das entweder ein oder andere.

00:13:00: Ich liebe meinen Beruf.

00:13:01: Ich liebe Medien und sehr sehr gerne zu unterrichten in dieser Beziehung mit Studierenden und Forschen auch.

00:13:10: Das heißt Happy mit was ich heutzutage mache.

00:13:15: Ja, aber ja ... Musiker wäre ein Traum auch.

00:13:20: Aber das ist immer diese Was-Währe-Welne?

00:13:24: What if?

00:13:24: Ist immer die Frage.

00:13:26: Okay!

00:13:27: Die letzte Frage auf welchen Alltagsgegenstand könnten Sie nicht verzichten?

00:13:33: Entweder eine Musikinstrumente, aber

00:13:36: ...

00:13:37: Ja, Gitarre.

00:13:38: Ja, ohne meine Gitarren wäre es schwierig.

00:13:40: Aber ich würde sagen heutzutage ein Smartphone.

00:13:43: Weil das ist wo ich meiner Entertainment-Kommunikation, Information ... Das ist ... Schwierig!

00:13:52: Das ist nicht das Social Media Abhängigkeit.

00:13:55: Nein, das ist nur ... Es ist eine Quelle für Informationen.

00:13:58: Ich kann sofort über mich absolut alles informieren.

00:14:02: Und ich finde es faszinierend.

00:14:04: Ohne meine Smartphone ist das ein bisschen schwierig.

00:14:08: Das verstehe ich.

00:14:08: Vielen Dank für die Antwort auf die Einstiegsfragen!

00:14:12: Ich würde so ein bisschen in ihr Arbeitsfeld natürlich ein Stück weit kommen wollen und da habe ich, was ich äußerst spannend fand gesehen dass sie im Januar einen Artikel sozusagen oder Teil eines Artikels über ihre Studie zum Ablenkung von Streamen und Fernsehen durch Multiscreening veröffentlicht im International Journal of Advertising.

00:14:33: Da geht es sozusagen darum wie Handys einen ablenken können, wenn ich das richtig interpretiere vom Fernsehschauen oder vom Streaming.

00:14:41: Das fand ich insofern interessant als ich mich da so ein bisschen mit beschäftigt habe dass ich vor kurzem einen Podcast gehört habe.

00:14:46: Ich bin großer Musik-Fan auch.

00:14:48: Ich sammle Platten zum Beispiel.

00:14:50: Bin großer Venüfan!

00:14:53: Filme jeglicher aus jährlichem Jahrzehnt.

00:14:55: ich lege mich da gar nicht fest.

00:14:56: Ich bin da ganz breit aufgestellt und habe letztens einen podcast gehört über die Qualität von film eines Filmkritikers, der darüber ausgeführt hat dass insbesondere auch netflix produktion ja mittlerweile so konzipiert sind.

00:15:10: das ist dem konsumenten der auf dem Handy guckt oder bügelt oder nebenbei mal auf die Toilette rennt, besonders leicht gemacht wird von der Handlung und vom Dialog wieder in den Film einzusteigen.

00:15:23: Was einen.

00:15:24: korrigieren Sie mich wenn ich das falsch verstanden habe?

00:15:27: Und das wird also in den Vordergrund gerückt anstatt eigentlicher dass worauf Ich stehe filmkunst Also sozusagen auch mal nicht alles was auf der Leinwand passiert zu erklären verbal sondern durch Szenen Ja, durch Handlungen zu erzählen.

00:15:43: Dem konterkariert man eigentlich damit, indem man noch fünfmal erzählt, dass der Protagonist ja jetzt irgendwie ... wie andere Protagonisten sich verliebt hat.

00:15:49: und das erzählt man im Film zehn mal, damit ich das immer wieder begreife sozusagen?

00:15:53: Der Grund ist, weil ich so oft abgelenkt werde.

00:15:56: Ist das genau das, womit sie sich da beschäftigt haben?

00:15:59: Und was macht das mit der Medienlandschaft?

00:16:02: Was macht es mit der Filmlandschaft?

00:16:04: Das ist doch eigentlich schlecht oder nicht?

00:16:08: Ja, diese Frage schlechter oder nicht.

00:16:10: Das ist sehr interessant.

00:16:13: Auf erster Blick gibt es so viele Ablenkungen und es gibt sehr viel Ablenkung.

00:16:19: In meiner Forschung war, dass neunundachtzig Prozent haben was parallel gemacht.

00:16:24: Wenn Sie gucken, wenn Sie schauen ...

00:16:26: Die würden beobachten ohne zu wissen, als sie beobachtet wurden.

00:16:31: Und durchnötlich in zwanzig Minuten haben die für vier Minuten weggeschaut.

00:16:37: Das ist knapp zwanzig Prozent von der Laufzeit.

00:16:41: Wir haben weggeschaut, wir haben nicht der Hauptbildschirm gesehen und ja nun das ist jetzt hier die Normalität fast alle von uns und fast neunzig Prozent schauen.

00:16:53: und was parallel ich

00:16:54: auch.

00:16:54: ich würde mich gar nicht ausnehmen genau

00:16:56: ich auch.

00:16:57: Und dann ist es diese Diskussion.

00:17:00: Sollte man mehr Aufmerksamkeit, eine große Bildschirm, so ein Hauptbildschirm Mainscreen was man sagt wieder verankern also wieder dieser Co-to-Action, schaut dann wieder hier rein oder doch parallel etwas nutzen weil es gibt ein bisschen Interessenkonflikt hier.

00:17:17: und zwar die Streaming-Diensten wollen auch Werbung verkaufen, sie verkaufen auch Werbungen um Produktplatzierung Und während der Firma oder einer Werbepause kann man sofort auch hergehieren und kaufen in einem Second-Screener zweiter Bildschirm.

00:17:33: Ja,

00:17:34: und daher ist es so.

00:17:35: ich denke nicht das Netflix will unbedingt dass man ständig schaut sondern doch weg schaut zu eine zweite Bildschirmen weil da kann man auch sofort was kaufen konsumieren Amazon Prime macht das gleiche, Disney Plus und so weiter.

00:17:51: Man kann dann direkt kaufen und nicht nur ... Ich sehe eine Marke in Produktplatzierung und wahrscheinlich werde ich Peter davon erinnern und wahrscheinlich kauf ich.

00:17:59: Nee!

00:17:59: Ich kann sofort kaufen.

00:18:01: Ja ja aber macht das nicht die Qualität dessen was wir konsumieren?

00:18:05: Schlechter?

00:18:07: Was bedeutet Qualität?

00:18:09: ne?

00:18:09: Aber ja ich bin auch ein sehr großer Fan von Filme habe ich auch welche ... mit produziert oder irgendwie mit der Firma gearbeitet.

00:18:19: Aber ich verstehe auch, dass man muss irgendwie das alles finanzieren und es kostet sehr viel Geld.

00:18:28: In dieser Richtung weg vom Hauptwirtschaften finde ich auch, ... ... dass die Qualität leidet, finde ich persönlich.

00:18:36: Und wahrscheinlich muss alles noch dynamischer sein... ...oder man kann mit Gaming ja so ein Spielerricht quasi, ... diese so Handys für dreißig Minuten oder eine Stunde weglasten.

00:18:49: und aber um die Frage zu beantworten.

00:18:53: Ja, ich denke dass die Qualität leidet dann wenn man mehrmals das erklären muss oder irgendwelche Effekte einbinden muss damit die Aufmerksamkeit wieder

00:19:03: zurückerlangt wird.

00:19:04: Ich meine das schätze ich ja im Kino.

00:19:06: letztendlich ist man daher gezwungen noch das Handy irgendwie wegzulassen weil es andere stören könnte.

00:19:11: Leider nicht.

00:19:12: Ich war im Kino letzte Woche in Braunschweig und ich habe mehrere Handys gesehen, mehrere.

00:19:19: Also das sogar ein Kino passiert jetzt, dass man abgelenkt ist.

00:19:24: Haben wir da schon mit Blick auf Kinder- und Jugendliche auch schon zum Thema Reizüberflutung und Problem?

00:19:30: Das war, glaube ich auch ein Podcast.

00:19:35: Habe ich gesehen dass jemand vor hundert oder zweihundert Jahren so viele Informationen bekommen hat in seinem ganzen Leben wie wir an einem Tag?

00:19:42: ja

00:19:44: das ist doch also was wir mittlerweile auch verarbeiten müssen dann Information sozusagen darauf reagieren müssen auch Wie nehmen sie das in ihren Studien auch wahr?

00:19:52: mit gerade mit Blick auf Reizüberflutung, mit Blick auch auf Kinder.

00:19:54: Ich bin auch Papa von drei Kindern und da guckt man ja immer wie lange kann man das eigentlich machen?

00:19:58: Mit den Bildschirmen, Bildschirmzeit-Einschränkungen... Immer kürzere Aufmerksamkeitsdauer aber auch wenn ich mir dann solche Kinderfilme, solche Trickfilme angucke, da diese Schnelligkeit in der Abfolge, wo ich manchmal denke meine Güte was macht das mit den Konsumenten, was macht es mit den Kindern?

00:20:15: Also ich habe nicht so mit Kinder weil Experimente mit Kinder sind immer

00:20:21: Eine andere Sache.

00:20:22: Ja, das ist eine ganz andere Sache habe ich da nicht inkludiert.

00:20:25: aber meine nächste Artikel ist schon fertig und es geht um jetzt Speed-Watching.

00:20:30: Das heißt Menschen schauen dann Serien und Filme in erhöhter Geschwindigkeit beim Streaming.

00:20:37: Das heisst sogar in der normalen Geschwindigkeit ist es nicht genug.

00:20:41: die wollen es schneller.

00:20:43: Es passiert... Also etwas was Menschen tatsächlich machen?

00:20:45: Nicht nur was sie jetzt sozusagen theoretisch darstellen sondern

00:20:49: Ja, genau.

00:20:50: Netflix hat solche Funktionen zum Beispiel und es gibt welche ... Also die Ergebnisse sind bald publiziert in einer auch in einem anderen Journal.

00:21:01: aber also keine älter als von dreißig Jahre alt haben das gemacht.

00:21:07: Aber Jungs schon Und das war schon bei fünfzehn Prozent.

00:21:10: Die machen dann ab und zu für Komedien oder für Drama oder für Filme dass die In eins Komma Fünf Oder sogar zweimal schneller sehen.

00:21:20: Ja,

00:21:22: was macht das mit ihnen?

00:21:24: Darf

00:21:25: sie noch nicht verraten?

00:21:28: Das ist auch nicht genau mein Feld, so was passiert dann.

00:21:30: Es gibt andere Forschern an der Hochschule sogar die sowas in die Richtung forschen Aber meines Mehrers so, warum macht man das?

00:21:39: und was passiert dann mit Werbung?

00:21:41: Mit Marketing und diese Aufmerksamkeit.

00:21:43: Aber diesen anderen Effekten teste ich nicht.

00:21:46: Das ist schon an der Grenze für Wirtschaftspsychologen ein bisschen tiefer in Richtung Psychologie.

00:21:51: Ja ja, ich verstehe also Ich finde es ist ein hoch interessantes Feld auf dem sie da unterwegs sind Und ich glaube dass auch in den nächsten Jahren wird das noch ganz viele Erkenntnisse bringen.

00:22:02: Also, spannendes Thema.

00:22:03: Ich würde jetzt aber noch mal ein Stück weit zurückkommen zu ihrer Arbeit an der Hochschule Haars auch natürlich weil sie sozusagen auch ursprünglich aus Brasilien stammen und wir ja natürlich eine internationale Hochschulle sind.

00:22:16: darüber bin ich auch sehr froh und auch sehr dankbar als Oberbürgermeister.

00:22:20: Und so haben Sie dann sicherlich auch täglich mit Studierenden aus unterschiedlichen Ländern auch zu tun.

00:22:24: welche Unterschiede aber auch gemeinsam Gemeinsamkeiten im Studienalter können Sie beobachten.

00:22:30: Wie nehmen sie die Hochschule und gerade auch so ein bisschen Stück weit die Internationalität, an der Hochschul hier war?

00:22:35: Ja also unsere Hochschulle versucht dann weiter sich zum internationalisieren mit ein oder andere Programme auf Englisch oder teilweise auf Engelich.

00:22:45: Also es ist nicht so dass man komplett mehrere Studiengänge auf Englig macht das ist nur dass wir ein bisschen mehr viel fahren ... und unsere Studierende, Studierendenschaften haben.

00:22:57: Weil an der Hochschule haben wir gerade in einer Fachbereich Automatisierung Informatik... eine Studienprogramm auf Englisch die sehr erfolgreich ist mit Internationalen.

00:23:08: Und das versuchen wir auch jetzt in der Fachbereich Wissenschaft-Wissenschaften, wo ich bin, ja?

00:23:14: Mit einem Master Business Consulting auf Englig, die wir dann gerade starten zu sehen ob wir auch welche internationalen Studierenden bekommen.

00:23:23: und ich finde erstmal das ist super wichtig weil, dass es genau diesen qualifizierte Arbeitskräfte die hier schon fehlen und noch in der Zukunft fehlen werden.

00:23:33: Dass wir auch ein Teil dieser Weiterbilden oder wir bilden wir bereiten die genau mit deutsche Kultur da wie man in Deutschland arbeitet schon von Anfang an zeigen können.

00:23:46: Das sie schon in einer Hochschule das sehen Und wir merken dieser Unterschied mit unterschiedlicher Background, so unterschiedliche Kulturen und Ländern.

00:23:58: Dass die lernen auch ein bisschen anders... ...und die Arbeitsatmosphäre oder wie man mit Zeitmanagement geht das ist auch sehr unterschiedlich.

00:24:10: Wir haben manchmal Gruppen mit fünf, sechs, sieben unterschiedlichen Ländern Und wie die in Gruppen dann arbeiten mit Deutscher auch.

00:24:19: Es ist sehr interessant und deutsche Studierenden lernen auch ganz viel, weil auch jemanden, der den Rest des Lebens in Deutschland bleibt, es ist unmöglich mehr ohne Internationalität zu haben.

00:24:33: Weil wir sind so mit Globalisierung alle deutschen Unternehmen arbeiten auch entweder Lieferanten zu liefern, die im Ausland sind oder Kunden auch.

00:24:46: Ja also nur in dieses Silo Deutschland zu denken ist es schwierig.

00:24:50: und dann diese Internationalität wenn wir schon an der Hochschule bringen können sehr interkulturell Aspekte.

00:24:57: Es ist nur vom Vorteil, es ist dieser Win-win-Situation.

00:24:59: Absolut!

00:25:01: Wie war das für Sie als sie hier nach Deutschland kam und dann ja zwischenzeitlich wenn ich das richtig im Kopf habe, Darmstadt auch eher in einer größeren Stadt angekommen sind?

00:25:09: Und jetzt mit Wernigerohle in Ilsenburg eher im ländlichen Raum unterwegs sind, war das Für Sie einfach oder hat war das eine konsequente Weiterentwicklung oder hatten Sie damit Probleme?

00:25:19: Also erstmal nach Deutschland, ich war... Ich komme von einer sehr großen Stadt in Brasilien.

00:25:23: Es ist so vier Millionen Einwohner, also zwei Millionen Staat aber vier Millionen Umgebung und das heißt Darmstadt war schon klein für mich im Vergleich zu Porto Leghi.

00:25:33: Aber diese ganze Migration, das war erst mal zu studieren es war und ist immer noch sehr, sehr bürokratisch.

00:25:44: Sehr, sehr kompliziert reinzukommen.

00:25:46: Man braucht sehr viele Unterlagen und man muss... ...man braucht auch Geld auf Sperrkonto oder das ist es gibt ganz viel immer noch ganz viele Hürden.

00:25:59: dann Krankenkasse Es ist nicht für internationaler Vorbereiten also bei vielen gibt's.

00:26:05: es fehlt dann sehr Verständnis.

00:26:07: Und dann ja Darmstadt habe ich da studiert, aber schon für meine Praxissemeister unarbeiten war schon... Ich hab in Berlin gewohnt, in Leipzig gewohnen, in Halle gewonnen so auch alle Großstädten und dann angefangen hier in Wenigerode zu arbeiten.

00:26:23: und ich fand das schon von Anfang an sehr sehr schön.

00:26:27: die Frage war immer so Könn wir da auch wohnen?

00:26:31: Weil damals Meine Frau hat in ... Sie arbeitet in Frankfurt am Main vorher.

00:26:38: Aber dann vor Covid, die Firma hat dann den Büro in Frankfurt geschlossen und gefragt, wollen sie nach Hamburg?

00:26:47: Nach München oder Home Office so

00:26:50: zu Hause?

00:26:51: Dann ging das.

00:26:52: Genau!

00:26:52: Dann haben wir überlegt und herher.

00:26:53: Und wir sind sehr, sehr zufrieden.

00:26:56: Wir finden hier Harz sehr, schön.

00:26:58: Werniger Hode auch Ilsenburg ... sehr schön.

00:27:02: und für uns war, ja es ist eine große... Es ist nicht gleich wie in Frankfurt am Main.

00:27:11: Aber man ist nicht so weit weg von Großstadtten.

00:27:14: auch wenn man dann einfach irgendwas in Großstadt kann man in Halberstadt... Entschuldigung.

00:27:21: Kein Problem!

00:27:22: Man könnte nach Braunschweig oder Hannover oder Halle oder Leipzig auch so ... ein, eineinhalb oder zwei Stunden weg.

00:27:30: Das ist nicht

00:27:32: so weit

00:27:33: und hier weniger Rode.

00:27:34: also wir haben hier mit Liebhaar- und Konzettsaal wunderschöne ... ... Möglichkeiten, so Konzerte es gibt Theater auch da also... Es gibt ganz viele kulturelle Aspekte hier auch für so einen kleinen Start.

00:27:49: Ja das ist wirklich viel!

00:27:51: Das finde ich auch immer wieder schön.

00:27:52: Haben Sie in Werniger oder Lieblingsplatz, wo Sie am liebsten sind?

00:27:55: Wahrscheinlich Schlössn, wenn man da irgendwie gefeiert hat.

00:27:57: Ja,

00:27:57: Schluss!

00:27:58: Besonders nach meiner Hochzeit, weil das ist immer dieser Erinnerung aber... ...Liebfrau im Kossettsaal.

00:28:04: Also das ist für mich einer sehr...

00:28:06: Als Musikfan ne?

00:28:08: Da ist es ein sehr großer Highlight.

00:28:10: Es klingt schön.

00:28:11: jetzt mit der neue Beleuchtungssysteme sieht's sehr schön auf.

00:28:15: also immer gerne zur Konzerte dort Weil das ist, ich würde sagen, Liebhaar und Konzertzahl.

00:28:22: Und Hochschule Haars auch?

00:28:23: Ja, das glaube ich.

00:28:24: Vielleicht als Letztes sind wir ja schon fast wieder bei einer halben Stunde.

00:28:27: Sie beschäftigen sich auch ein Stück weit mit künstlicher Intelligenz in Verbindung sicherlich auch mit Marketing- und Kommunikationen.

00:28:34: Nun meint man ja, dass durch die künstliche Intelligenze ein Stückweit gerade so ... Presse zunüft, aber auch das Schreiben und das Werben.

00:28:44: Das klassische Werben ein Stück weit ersetzt wird.

00:28:47: man kann es ja schon selber sehen indem man sich eine Einladungsflyer oder einen Werbeflyer für sich selbst durch die künstliche Intelligenz in zwei Minuten herstellen lässt und er macht auch einiges sozusagen her.

00:28:57: wie würden sie die Tendenz und auch die Richtung in den nächsten Jahren einschätzen?

00:29:02: ist das etwas wo vor wir uns sorgen müssen?

00:29:04: Oder sind die Chancen größer als die Sorgen oder die Vorbehalte?

00:29:09: ... aus Ihrer Sicht einschätzeln.

00:29:12: Das ist ein Thema, wo wir dann mehrere Stunden brauchen.

00:29:15: Ja, das glaube ich.

00:29:16: Aber ja... Zwei Minuten!

00:29:18: Ganz kurz zu sagen es kommt drauf als Perspektive für jemanden die einer Unternehmen hat, der davon profitieren kann fast nur Chancen.

00:29:29: Für Menschen, die gerade Arbeit suchen oder starten werden.

00:29:35: Es ist gerade oder wird grad die nächsten Jahre ein bisschen schwierig, muss ich sagen.

00:29:39: Weil genau wo man startet wie ich zum Beispiel bei Medien gestartet habe mit Pre-Cut das ist so eine Vorschneid von Rohmaterial Das braucht man nicht mehr.

00:29:51: Das ist alles automatisiert und KI gesteuert.

00:29:54: Und dann die Frage ist nur Wo startet man?

00:29:57: Ja, weil alle erwarten Erfahrung und Erfahrung beginnt sogar mit solcher Flias zu machen.

00:30:03: Und ganz also zum Beispiel bei Marketing genau solche einfache Arbeiten und Projekte wo jetzt durch KI gemacht werden können.

00:30:14: Und die Frage ist Wo?

00:30:16: Wie können die Neugeschaltenden dann Erfahrungen sammeln?

00:30:22: Das ist die größte Frage jetzt für die nächsten Jahre.

00:30:25: Weil viele Unternehmen verzichten auf Praktikanten oder Einsteiger, weil das können wir mit KI... Und mein zweiter Punkt ist wie viele Entscheidungen können eine Person am Tag treffen?

00:30:41: Weil je mehr kann ich zusammen mit KI arbeiten muss sich immer noch die letzte Entscheidung treffen!

00:30:46: Ja.

00:30:47: Und es kann sein, dass wir erreichen einen Niveau die wir komplett überlastet sind und hohe Stress haben weil ich kann jetzt tausend Sachen erledigen aber ich muss immer noch Tausend Entscheidungen treffen.

00:31:01: Sind wir bereit für diesen tausenden Entscheidungen?

00:31:04: Diese

00:31:04: Entscheidung werden wir ja dadurch nicht abgenommen.

00:31:07: Genau.

00:31:09: Sehr spannend!

00:31:10: Beschäftigen Sie sich an der Hochschule auch mit dem Thema KI sehr intensiv?

00:31:13: Wahrscheinlich, ne?

00:31:14: Ja.

00:31:14: Also natürlich ist es ein großer Thema wegen Hausarbeit-, Prüfung-, Lernen und alles.

00:31:20: also das beschäftigen wir uns extrem!

00:31:23: Und gerade vor einiger Woche habe ich zusammen eine Kollege aus Hannover Professor Dr.

00:31:29: Theo Berger und einer Professorin aus Macau in der Universität de Macau.

00:31:34: Wir machen eine Forschung zusammen jetzt, um den Vergleich zwischen Nutzungen von KI für Studierenden und Zukunftsperspektive von KI-Nutzung zwischen Deutschland und China.

00:31:46: Spannend!

00:31:46: Ja das haben wir gerade angefangen vor ein paar Wochen und es geht dann bald weiter mit dieser Forschung.

00:31:54: Herr Dr.

00:31:54: Loschank, vielen Dank für das Gespräch!

00:31:56: Wir sind schon über eine halbe Stunde.

00:31:57: Ich glaube sie hätten noch viel zu erzählen aber wir können es glücklich schätzen dass wir so jemanden auch an der Hochschule haben der zu solchen interessanten Themen nicht nur lärt sondern auch forscht.

00:32:08: ich fand das alles hoch interessant mit dem mich zu beschäftigen.

00:32:10: was die was ihr alles machen und ich glaube einige publikation von ihnen kann man sich ja auch anschauen kann man recherchieren wenn man sich dafür interessiert

00:32:18: Genau.

00:32:19: Normalerweise ist es ganz einfach an der Website von der Hochschule Haarz, dann findet noch schon so meine Name oder einfach durch die Website suchen weil wir haben auch ganz viele interessante Kollegen und Kollegen, die auch forschen.

00:32:34: Die Hochschule postet immer, entweder in der Website oder in der Social-Media Kanäle von der Hochschulharz.

00:32:40: Vielen Dank!

00:32:41: Dann sind Sie alle dazu aufgefordert sich das durchzulesen und nachzuschauen.

00:32:44: Es lohnt sich auf jeden Fall.

00:32:45: Vielen dank, dass Sie mitgemacht haben beim Podcast.

00:32:47: Das war äußerst interessant?

00:32:48: Ja gerne.

00:32:48: Und allen Zuhörern wünsche ich nur das Beste und alles Gute bis zur nächsten Episode.

00:32:53: vielen Dank fürs Zuhören und Tschüss.

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